Marktberichte

Ölpreise: Warten auf Israels Vergeltungsreaktion

Internationaler Markt An den Ölbörsen heißt es seit Wochenbeginn: abwarten und beobachten. Israel plant Vergeltung als Reaktion auf Irans Angriff. Die Weltgemeinschaft ruft zu besonnenem Handeln auf. EU und USA stellen Sanktionen gegen den Iran in Aussicht. Die diplomatischen Bemühungen laufen auf Hochtouren, um eine weitere Eskalation im Nahen Osten zu verhindern. Das Risiko, dass auch Ölinfrastruktur und -versorgung im Zuge weiterer Auseinandersetzungen betroffen

Ölpreise: Abgang war eine kurzer, unhaltbarer Hoffnungsschimmer

Internationaler Markt Das US-Repräsentantenhaus will den Druck auf den Iran verstärken. Am Montag wurde mit überwältigender Mehrheit der «Iran-China Energy Sanctions Act of 2023» verabschiedet, der darauf abzielt, den Kauf von iranischem Rohöl durch China zu blockieren. Diese Maßnahme ist eine direkte Reaktion auf den jüngsten Angriff des Irans auf Israel und soll sicherstellen, dass etwa 80 Prozent der iranischen Ölexporte, die üblicherweise chinesische

Trotz Drohnen und Raketen auf Israel bleiben die Ölpreise auf dem Boden

Internationaler Markt Kaum zu glauben, aber wahr: Trotz des historischen Angriffs Teherans auf Israel zeigt der Ölmarkt zum Wochenstart eine bemerkenswerte Stabilität. Die Ereignisse am vergangenen Samstag, bei denen der Iran über 300 Drohnen und Raketen auf Israel abfeuerte, führten nicht zu den befürchteten Erschütterungen an den globalen Ölmärkten. Die sicher geglaubte Preisexplosion am Montagmorgen blieb aus. An den internationalen Handelsplätzen kamen die Ölnotierungen

Ölpreise kaum verändert. Teheran und IEA im Fokus

Internationaler Markt Die Rohölpreise stehen am Morgen knapp über der Marke von 90 Dollar. Die Leitsorte Brent kostet ähnlich wie gestern 90,6 Dollar je Barrel. Auch das Umfeld ist wenig verändert: Der eingetrübte Zinsausblick in den USA zieht Öl nach unten, während das Warten auf den iranischen Vergeltungsschlag gegen Israel die Preise stabilisiert. Zwei neue Entwicklungen neutralisieren sich in ähnlicher Weise. Die EZB kündigte

Ölmarkt ignoriert Nahostkrise. Höhere Lagerbestände und Verschiebung der Zinswende

Internationaler Markt Die Rohölpreise halten sich nur noch mit Mühe über der Marke von 90 Dollar je Barrel. Der Preisanstieg der letzten Wochen hat offenbar an Dynamik verloren. Brent-Rohöl kostet am Morgen 90,5 Dollar je Barrel. Das ist auf den ersten Blick überraschend, denn der Nahe Osten stellt sich auf eine Eskalation der Gewalt ein. Teheran kündigte eine massive Vergeltung für den israelischen Angriff

Heizölpreise korrigieren abwärts

Internationaler Markt Nach einer Abwärtskorrektur ist Brent-Rohöl wieder unter die psychologisch wichtige 90-Dollar-Marke gerutscht. Auslöser waren technische Analysen. Damit gehen die Ölpreise weicher in die Wochenmitte. Die fundamentalen Analysedaten allerdings zeigen nach wie vor überwiegend eine preistreibende Konstellation am Ölmarkt. Allem voran bleiben die geopolitischen Risiken für die Ölversorgung hoch. Die Hamas hat gestern den Kompromissvorschlag für eine Waffenruhe im Gazastreifen als zu einseitig

Waffenruhe in Gaza in der Schwebe. Ölpreise bleiben erhöht. Heizölpreise geben etwas nach.

Internationaler Markt Die Ölpreise halten vorerst ihr hohes Niveau. Zwar konnte die Hoffnung auf einen Waffenstillstand im Gazastreifen gestern früh eine kurze Abwärtskorrektur auslösen und damit die jüngste Preisrallye unterbrechen, doch am Ende war das Signal für eine Preisentspannung verfrüht. Heute Morgen steht Brent-Rohöl noch immer über 90 Dollar das Barrel. Mit einem Kompromissvorschlag versuchen die USA einen neuen Anlauf für die Einigung zwischen

Die Hoffnung auf einen Waffenstillstand im Gaza-Krieg lässt die Preise purzeln

Internationaler Markt Die Allianz aus den 13 OPEC-Mitgliedstaaten und zehn kooperierenden Partnern, kurz OPEC-Plus, bestätigte in der vergangenen Woche die Fortführung ihrer bestehenden Förderkürzungen. Diese Entscheidung kann weitreichende Folgen für den globalen Ölmarkt nach sich ziehen. Angesichts der Ankündigung, dass eine Neubewertung der Förderpolitik erst im Juni erfolgen soll, stehen Analysten und Marktteilnehmer vor der Frage, ob diese Strategie die Tür für einen erneuten

Rohölpreise steigen erneut. Heizölmarkt bleibt entspannt

Internationaler Markt Die Rohölpreise legen mittlerweile die dritte Woche in Folge kräftig zu. Brent-Rohöl kostet seit gestern über 91 Dollar je Barrel. Das sind zehn Prozent mehr als Mitte März. Nach mehreren Monaten des Lavierens und kurzfristiger Spekulationen springen jetzt immer mehr Trader auf den fahrenden Zug auf. Öl und andere Rohstoffe holen damit eine Entwicklung nach, die andere Finanzmärkte schon hinter sich haben.

Internationale Ölpreise auf Halbjahreshoch. Auch Heizöl wird jetzt teurer

Internationaler Markt Die Ölpreise legten gestern weiter zu und stoppten erst wenige Cent vor der 90-Dollar-Marke. Auch am heutigen Morgen bleibt Brent-Rohöl deutlich über 89 Dollar je Barrel und damit dem höchsten Stand seit einem halben Jahr. Dennoch ist keine Verknappung von Rohöl im Markt erkennbar. Der Anstieg wirkt eher spekulativ. Viele Trader gehen davon aus, dass die Summe mehrerer Faktoren ausreicht, den aktuellen

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