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Heizölpreise: Nachfrageschwäche belastet die Ölpreise

Internationaler Markt Viele Regierungen und Notenbanken kündigten in den letzten Tagen weitreichende finanzielle Unterstützungen an, um den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegen zu wirken. Setzten diese Meldungen zu Beginn der Krise noch deutlich preisstützende Impulse, werden sie inzwischen vom Markt kaum noch wahrgenommen. Die gestrige Abschlusserklärung des G20-Gipfels, fünf Billionen Dollar beizusteuern, um gemeinsam der neuen Bedrohung entgegenzutreten, wurde am Ölmarkt kaum wahrgenommen. An dieser

Globale Ölnachfrage bricht ein

Internationaler Markt Selbst ein amerikanisches Notprogramm mit 2.000 Milliarden Dollar konnte die Ölmärkte gestern nicht aus ihrer Depression reißen. Die letzten Schätzungen sehen den globalen Nachfrageeinbruch bei 12-14 Mio. Barrel pro Tag. Zum Vergleich: Die OPEC-Förderkürzungen lagen vor dem Streit mit Russland bei 2 Mio. Barrel pro Tag. Saudi-Arabien und Russland müssten ihre Produktion weitgehend einstellen, wenn sie den Ölmarkt ins Gleichgewicht bringen wollten.

Heizölpreise steigen erneut

Internationaler Markt Gestern konnten sich die internationalen Rohölpreise zunächst etwas erholen. Zentralbanken und Regierungen fluteten den Markt mit Liquidität und Stützprogrammen. Die Aktienkurse legten um fast zehn Prozent zu. Das zog auch die Ölpreise mit nach oben. Doch gegen Abend setzte sich wieder eine realistische Einschätzung durch. Brent-Rohöl ging mit einem mageren Plus aus dem Handel. Kein Wunder, denn das Überangebot an Öl wird

Heizölpreise: Nothilfen stützen die Ölpreise

Internationaler Markt Der freie Fall der Ölpreise scheint vorerst unterbrochen zu sein. Seit gestern klettern sie mühsam wieder aufwärts. Eine durchaus erstaunliche Entwicklung, denn aktuell bieten sich kaum preisstützende Faktoren am Ölmarkt. Die Maßnahmen der Regierungen und die Hilfsprogramme der Notenbanken, allen voran das neue Notpaket der US-Notenbank, sind der Strohhalm, an den sich die Marktteilnehmer momentan klammern. Dass diese geplanten Maßnahmen ausreichen, um

Heizöl ist auch Hamsterware

Internationaler Markt Die Welt fällt in einen Corona-Schock. An den Börsen wird das Ausmaß seit einem Monat sichtbar. Der Ölpreis steht bereits seit Jahresbeginn unter hartem Abgabedruck. Dennoch erlitt er in der letzten Woche den zweitstärksten je gemessenen Absturz. Der Boden des Tals, in das er fällt, ist noch nicht sichtbar. Ursächlich ist eine Melange aus Angebotsüberschuss und Nachfragezerstörung. Ein Teil des Preisdesasters geht

Internationale Ölpreise erholen sich

Internationaler Markt Vorgestern schien Rohöl noch auf dem Weg Richtung 20 Dollar je Barrel, doch gestern wechselte der Markt plötzlich die Richtung. Brent-Rohöl sprang um 4 Dollar auf 28 Dollar und steht aktuell bei 30 Dollar je Barrel. Noch dramatischer lief der Kurswechsel beim amerikanischen WTI-Rohöl. In wenigen Stunden erholten sich die Preise von knapp über 20 auf aktuell 27 Dollar je Barrel. Mehrere

Ölpreise fallen Richtung 20 Dollar je Barrel

Internationaler Markt Die Rohölpreise sind weiterhin im freien Fall. Brent-Rohöl rutschte gestern unter 25 Dollar je Barrel. Amerikanisches WTI-Rohöl stoppte sogar erst knapp über 20 Dollar je Barrel und verlor über 20% seines Wertes an einem Tag. Umgerechnet wird ein Liter Rohöl in Rotterdam jetzt für gerade einmal 14 Eurocent je Liter angeboten. Da kann selbst Mineralwasser vom Discounter nicht mithalten. Die Ölmarktveteranen müssen

Heizölpreise: Nachfrage im Ausnahmezustand

Internationaler Markt Die verschärften Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus lasten schwer auf den Ölpreisen. Im kurzen Takt verhängen Regierungen Reisebeschränkungen und legen zum Schutz der Bevölkerung das öffentliche Leben auf Eis. Der Flugverkehr geht drastisch zurück. Unterbrochene Lieferketten führen zu Produktionsstillstand. Industrieunternehmen setzen die Produktion aus, um ihre Belegschaft vor Ansteckung zu schützen. Die Nachfrage nach zahlreichen Dienstleistungen bricht ein. An

Heizölpreise halten ihr günstiges Niveau

Internationaler Markt Die Menschen halten ratlos inne. Der tägliche Weg zur Arbeit, der Schulbesuch, Reisen, Schwimmbad, Kino, Theater, selbst der Besuch bei den Großeltern ist entweder nicht mehr möglich oder mit großer Verunsicherung verbunden. Schneller als gedacht hat uns das Virus eingeholt und alles, was bisher selbstverständlich und unangreifbar war, wird plötzlich auf den Kopf gestellt. Wir müssen uns neu organisieren und bewerten, was

Heizöl bleibt günstig

Internationaler Markt Jeden Tag eine neue Welt. Das ist angesichts der Corona-Epidemie das Motto in Politik, Wirtschaft und öffentlichen Institutionen. Als der Ölpreis vor einer Woche abstürzte, galt die Aufmerksamkeit dem Disput zwischen Saudi-Arabien und Russland. Nacheinander kündigten beide Länder an, ab April mehr Öl pumpen zu wollen. Mittlerweile steht die Nachfrageseite im Fokus, die in einem bisher nicht gekannten Maß implodiert. Die Menschheit